Neue Saison, neues Glück, hoffentlich!
Finanziell inzwischen sehr solide (Kontostand aktuell 36 Mios im Plus, keine Kredite, wenn da nur nicht die 10 Mios Stadionmiete pro Saison währen … ), starte ich mit der Borussia in die dritte Erstligasaison.
Zielvorgabe: Respektabler Tabellenplatz. Sehr genügsam, die Herren Vorstände. Aber natürlich ist mir das recht so, wobei ich persönlich allerdings schon eher die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb anstrebe. Übrigens fand gerade erst eine „Übernahme“ statt, der Verein erhielt also einen neuen Präsidenten. Damit waren allerdings keinerlei finanzielle Zuschüsse verbunden.
Ärgerlich: Auch im vierten Jahr findet sich kein akzeptables Farmteam. Für mich kommen da nur Vereine in Frage, die selbst im Ligabetrieb stehen. Sonst erscheint mir die Ausleihe unserer Youngster dorthin nicht sinnvoll.
Erfreulich: Sowohl Nordin Amrabat, als auch Levi Randall sind weiterhin im Kader. Amrabat hat sich inzwischen mit unserer Situation angefreundet und ich habe ihn prompt zum Kapitän befördert. Levi Randall ist zwar weiterhin unzufrieden und träumt von einem Wechsel zu einem Spitzenclub, aber von denen hat das wohl noch keiner mitbekommen. Damit wären wir dann auch schon beim Thema Transfers:

Mit Ken Fagerberg (26, TJ, Schweden) habe ich einen neuen Stürmer verpflichten können, der hoffentlich die Lücke schließt, die Brian Møller hinterlassen hat. Der Schwede hatte nicht die beste Zeit in Leverkusen. In zwei Jahren kam er dort nur auf 18 Einsätze, erzielte dabei drei mickrige Törchen. Kein Wunder, dass er ablösefrei gehen durfte. Aber für uns sollte er eine Verstärkung sein:

Das gilt hoffentlich auch für Martin Olsson (27, VL, Schweden), den ich ebenfalls ablösefrei verpflichten konnte. Die Erfahrung von 6 Premier League – Saisons (Blackburn und Portsmouth) sollte für sich sprechen:

Burak Erdinc (22, MR, Deutschland), war wiederum dem VfB Stuttgart nicht mehr gut genug. Kaum vorstellbar, aber mir soll’s recht sein:

Insgesamt sollten die getätigten Transfers uns ein ganzes Stück stärker machen als noch letzte Saison. Aber mindestens genauso wichtig wie die personellen Verstärkungen sollte unsere Taktik sein. Und nach all den Schnitzern, die ich mir letzte Saison in dieser Hinsicht geleistet habe, heißt es nun „back to the roots“. Wir spielen wieder jenes 4-4-2, dass mit Farsley Celtic, Macclesfield Town und Magdeburg sehr erfolgreich praktiziert wurde. Ein wenig aktualisiert natürlich, denn die Football Manager Taktik-Forschung hat sich ja inzwischen auch weiter entwickelt.
Hier zunächst mal die taktische Grundordnung und die Teamanweisungen:


Was ist daran nun neu? Nicht viel eigentlich. Einer Anregung aus dem Sports Interactive-Forum folgend, habe ich alle Spieler was das Pass-Spiel angeht auf „Team“ gesetzt. Der Kollege aus dem englischen Forum brachte den Gedanken ins Spiel (und hat das mit seinen Tests auch untermauern können), dass die Einstellung für Pass-Spiel vom jeweiligen Spielfeld abhängig sein sollte. Also bei langen/breiten Plätzen eher direkte Pässe, bei kurzen/schmalen Plätzen eher kurze Pässe.
Meine eigenen Erfahrungen in den Testspielen und den beiden bisher absolvierten Liga-Spielen: Da scheint was dran zu sein. Mein Team hat viel Ballbesitz, über 70% erfolgreiche Pässe und erspielt sich klare Torchancen. Aber natürlich ist es noch zu früh, um wirklich fundierte Aussagen treffen zu können.
Eine andere Neuerung, mehr aus der Not geboren, zeigt bisher gute Auswirkungen: Nordin Amrabat wird jetzt im Sturm eingesetzt. Von Hause aus Flügelspieler, schien er mir aber der ideale Kandidat für die Rolle des „spielenden“ Stürmers, als Bindeglied zwischen Mittelfeld und Angriff, zu sein. Und in dieser Rolle konnte er bisher voll überzeugen.